Kleine Yogis, große Wirkung: Warum Kinderyoga die Superkraft unserer Kids ist
- Nadia

- vor 6 Tagen
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Stell dir vor: Ein Raum voller Energie, in dem gebrüllt wird wie ein Löwe, gewackelt wird wie ein Baum im Wind und am Ende alle mucksmäuschenstill wie kleine Mäuse in der Entspannungshaltung liegen. Das ist Kinderyoga.
Während wir Erwachsenen oft Yoga üben, um den Rücken zu dehnen oder den Stress weg zu atmen, entdecken Kinder die Welt des Yoga spielerisch. Hier gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“, keinen Leistungsdruck und keine Noten.
Warum Yoga für Kinder so wertvoll ist
Yoga wirkt auf vier Ebenen, die für die Entwicklung unserer Kinder entscheidend sind:
Körperliche Ebene (Motorik & Kraft): Kinder entdecken ihren Körper. Durch die Asanas verbessern sie spielerisch ihre Beweglichkeit, stärken die Muskulatur und fördern eine gesunde Körperhaltung. Das ist besonders wichtig, da Kids heute viel Zeit im Sitzen verbringen.
Geistige Ebene (Fokus & Konzentration): In der Ruhe liegt die Kraft. Yoga schult die Aufmerksamkeit. Die Kinder lernen, sich auf eine Sache zu konzentrieren (z. B. das Gleichgewicht im Baum) und lassen sich im Alltag weniger leicht ablenken.
Emotionale Ebene (Selbstwert & Resilienz): „Ich schaffe das!“ – dieses Gefühl auf der Matte überträgt sich auf das echte Leben. Yoga hilft Kindern, mit Stress, Ängsten oder Wut besser umzugehen. Sie lernen, dass sie genau so richtig sind, wie sie sind.
Soziale Ebene (Miteinander & Empathie): Obwohl jeder auf seiner Matte übt, ist Kinderyoga ein Gemeinschaftserlebnis. Bei Partnerübungen lernen sie, Rücksicht zu nehmen, einander zu vertrauen und Grenzen (die eigenen und die der anderen) zu respektieren.
Yoga macht Kinder nicht nur fit, sondern schenkt ihnen Wurzeln, um festzustehen, und Flügel, um über sich hinauszuwachsen.
Was passiert in einer Kinderyogastunde?
Vergiss strikte Disziplin – bei uns steht der Spaß an erster Stelle! Eine typische Stunde folgt meist diesem Rhythmus:
Das Ankommen: Mit einem kleinen Ritual oder einer kurzen Begrüßungsrunde lassen wir den Alltag hinter uns.
Die Aufwärmphase: Wir wecken unsere Gelenke mit lustigen Bewegungsspielen.
Die Yoga-Geschichte: Wir reisen in den Dschungel, auf den Mond oder unter das Meer. Dabei verkörpern wir die Tiere und Pflanzen durch Asanas.
Die Entspannung: Mit Traumreisen oder sanften Atemübungen (wie dem „Pusteblumen-Atem“) finden die Kinder zur Ruhe.
"Yoga ist das Gold, das man in sich selbst findet." – Ein Kinderyoga-Motto, das zeigt: Alles, was wir brauchen, um glücklich zu sein, steckt bereits in uns.
Tipps für zu Hause
Du musst kein Profi sein, um mit deinem Kind Yoga zu machen. Schnapp dir eine Matte oder einen Teppich und probiert doch mal diese Übung:
Der Baum: Stellt euch auf ein Bein, setzt den anderen Fuß an den Knöchel und streckt die Arme wie Äste zum Himmel. Wer kann länger stehen, ohne umzukippen?
Yoga ist ein Geschenk, das wir unseren Kindern für ihr ganzes Leben mitgeben können. Es lehrt sie Achtsamkeit, Mitgefühl und – am aller wichtigsten – den liebevollen Umgang mit sich selbst.
Namasté und viel Spaß beim Ausprobieren!




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