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Breathwork: Deine Superkraft für mehr Klarheit, Energie und innere Ruhe

Namasté, du wundervolle Seele!

Hast du dich heute schon einmal bewusst beobachtet? Wie atmest du gerade? Ist dein Atem flach und hektisch in der Brust oder darf er tief und frei bis in deinen Bauchraum fließen?

Wenn wir lernen, den Atem zu lenken, beruhigen wir automatisch unsere wilden Gedanken. Heute möchte ich mit dir tiefer in die Welt des Breathwork eintauchen.


Was ist Breathwork eigentlich?


Breathwork ist weit mehr als „nur“ Atmen. Es ist die bewusste Steuerung deiner Atemfrequenz und -tiefe, um einen bestimmten Zustand in Körper und Geist zu erreichen.


Du hast die Wahl: Willst du das „Gaspedal“ (Sympathikus) für mehr Fokus drücken oder die „Bremse“ (Parasympathikus) für tiefe Entspannung einlegen?


Warum dein Körper Breathwork lieben wird

Wissenschaftlich betrachtet ist Breathwork wie ein Reset-Knopf. Die Vorteile sind magisch:

  • Sofortiger Stressabbau: Durch gezielte Übungen senkst du deinen Cortisolspiegel innerhalb von Minuten.

  • Besserer Schlaf: Sanfte Techniken am Abend bereiten dein System optimal auf die Nachtruhe vor.

  • Mentale Klarheit: Mehr Sauerstoff und ein beruhigtes Nervensystem helfen dir, dich besser zu konzentrieren.

  • Emotionale Heilung: Intensivere Breathwork-Sessions können sogar tief sitzende Blockaden lösen.

4 einfache Techniken für deinen Alltag

Du musst kein Profi sein, um anzufangen. Hier sind vier Übungen, die du überall machen kannst:


1. Der Energiekick: Die Sonnenatmung

Wenn du dich mittags schlapp fühlst, schließe dein linkes Nasenloch und atme nur durch das rechte ein und aus. Das aktiviert deine männliche Energie (Pingala) und macht dich wach und klar.


2. Die Balance-Atmung (Nadi Shodhana)

Wechselatmung ist mein absoluter Favorit für stressige Tage. Sie gleicht deine linke und rechte Gehirnhälfte aus und bringt dich sofort in deine Mitte.


3. Der Abend-Anker: 4-7-8

Atme 4 Sekunden ein, halte 7 Sekunden und atme 8 Sekunden ganz langsam aus. Das lange Ausatmen ist das direkte Signal an dein Gehirn: „Es ist sicher. Du darfst loslassen.“

! ! Diese Praxis bitte nicht bei hohem Blutdruck, Herzrhythmusstörungen oder nach einem Herzinfarkten anwenden ! !


4. Der Stress-Stopper: Die Mondatmung

Während die Sonnenatmung das „Gaspedal“ ist, fungiert die Mondatmung als deine „Bremse“. Verschließe dein rechtes Nasenloch mit dem Daumen. Atme sanft und ruhig nur durch das linke Nasenloch ein und aus. Das aktiviert deine weibliche Energie (Ida). Die Mondatmung hilft wunderbar bei erhitzten Gemütern, aber auch beim Einschlafen.


Goldene Regeln für eine sichere Praxis

  1. Höre auf deinen Körper: Wenn dir schwindelig oder unwohl wird, kehre zu deinem natürlichen Atemrhythmus zurück.

  2. Kein Zwang: Forciere niemals den Atem. Breathwork sollte sich (besonders zur Entspannung) einladend und weit anfühlen, nicht eng.

  3. Die Umgebung: Übe intensive Techniken nie beim Autofahren oder im Wasser (Gefahr von Ohnmacht/Sekundenschlaf).


Mein Tipp für deine Praxis

Breathwork ist wie ein Muskel, den man trainieren kann. Fang klein an – vielleicht nur 5 Minuten nach dem Aufstehen oder direkt vor dem Schlafengehen. Sei geduldig mit dir und beobachte ohne zu bewerten.



Atme tief, lebe leicht.

Deine Nadia

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